"Sabberlack"

Wachslasur Norm Bewährt zur Imprägnierung von unbehandeltem Holz hat sich der sog. „Sabberlack“. Hierbei handelt es sich um Lack bzw. Lasur, der/die eigentlich für Kinderspielzeug gedacht ist. Der Lack bzw. die Lasur sollte der Norm DIN EN 71, Teil 3, „Sicherheit von Spielzeug“ entsprechen und somit speichelresistent sein. Der blaue Umweltengel alleine sagt übrigens nichts über die Eignung für Mäusebehauseungen aus, er besagt nur, daß der Lack bzw. die Lasur schadstoffarm ist.
Der Unterschied zwischen Lasur und Lack: Während Lack eher auf dem Holz bleibt und die Oberfläche so glatt versiegelt, lässt Lasur, da sie tief in die Holzporen dringt, die rauhe Struktur des Holzes weiter spürbar. Der Lack/die Lasur sollte in mehreren Schichten aufgetragen werden, eine Schicht alleine ist nicht ausreichend. Bitte nach jedem Lackiervorgang die Schicht vollständig trocknen lassen und mit Sandpapier anschleifen.
Bewährt hat sich in der Praxis u.a. die Wachslasur von Clou: In drei Schichten aufgetragen, hält die Lasurschicht auch nach über einem Jahr im Käfig perfekt dicht. Natürlich gibt es „Sabberlack“ aber auch von vielen weiteren Herstellern.

Zum Vergrößern der Bilder bitte draufklicken

Bezugsquelle und Kosten

Speichel- und urinfesten Spielzeuglack oder -lasur gibt es von diversen Herstellern, oft auch als „Hausmarke“ der jeweiligen Baumärkte. Kostenpunkt liegt bei 13-19€/750ml, je nach Hersteller. Bezugsquelle: Baumärkte

 
Nach oben
baumaterial/sabberlack.txt · Zuletzt geändert: 2012/08/04 13:01 (Externe Bearbeitung)
 
 
CC Attribution-Noncommercial-Share Alike 3.0 Unported
Valid CSS Driven by DokuWiki Recent changes RSS feed Valid XHTML 1.0