Steine, Steinplatten

Da die Krallen von Mäusen ständig nachwachsen, ist es notwendig, für geeignete Abriebmöglichkeiten zu sorgen.
Hierfür haben sich Steine sehr gut bewährt.
In jedem Käfig sollte daher mindestens ein großer Stein oder eine Steinplatte zu finden sein.
Zudem kann man Futter- und Wassernäpfe vor dem Verbuddeln zu schützen, indem man sie auf Steine und Steinplatten stellt.
Weiterhin klettern Mäuse gern auf Steine, weshalb man ideal Etagen mit ihnen verbinden kann.

:!: Es ist wichtig, daß die Steine stabil und sicher untergebracht werden. Steine, die an der Unterseite erhebliche Unebenheiten haben, können stark wackeln und sind daher ungeeignet.

:!: Steine sollten immer direkt auf den jeweiligen Etagenboden gestellt werden und niemals auf die Einstreu! Die Steine würden sonst von den Mäusen unterbuddelt und zur tödlichen Falle werden!


geeignete Steinarten:

  • Regenbogenschiefer/Schieferstein → ideal zur Krallenabnutzung, auch als Platte erhältlich
  • Lochgestein → kann als Versteck genutzt werden; die Löcher sollten groß genug, damit eine Maus nicht stecken bleibt, und die Kanten abgerundet sein
  • Vulkangestein/Basalt
  • Tonziegel → ideal zum Krallenabrieb
  • Kalkstein → meist etwas porös
  • Granit → ideal zum Krallenabrieb, wenn er nicht geschliffen ist
  • Sandstein → meist etwas porös
  • Quarzit → ideal zum Krallenabrieb, da er sehr hart ist

In Baumärkten ist zudem Porenbeton erhältlich (geläufiger unter der Markenbezeichnung Ytong). Dieser ist sehr leicht und ideal zum Klettern für Mäuse geeignet. Zudem ist Porenbeton leicht zu bearbeiten. Allerdings wird er häufig angenagt und staubt dabei sehr stark. Desweiteren nimmt die offenporige Oberfläche Urin leicht auf, was die Haltbarkeit des Steins negativ beeinflusst.

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farbmaus/steine.txt · Zuletzt geändert: 2012/08/04 13:01 (Externe Bearbeitung)
 
 
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