Das Sandbad

Das Sandbad ist sehr wichtig für die Rennmäuse, da sie es zur täglichen Fellpflege brauchen. Steht Rennmäusen kein Sandbad zur Verfügung, sehen sie schnell fettig und verwahrlost aus.
Sobald die Tiere ein neues Sandbad bekommen, fangen sie an, sich darin zu wälzen oder lebhaft zu buddeln und zu scharren. Wenn der Sand frisch ist, fressen die Mäuse auch gerne ein paar „Mäulchen“ voll.

Als Sand eignet sich:

  • Chinchillasand (Attapulgith, Sepiolith), dieser ist besonders schonend für das Fell.
  • Quarz-/Vogelsand ohne Anis (reizt die Nase) und ohne Muschel- und Kalkgrit (kann zu Verletzungen führen)

Der Sand sollte keine scharfkantigen oder spitzen Inhaltsstoffe, bzw. andersweitig gefährliche Fremdkörper beinhalten. Außerdem sollte er nicht zu staubig sein, da der Sandstaub sich sonst in den Atemwegen ablagern und zu gesundheitlichen Schäden führen kann. Sand in einem kleinen Zusatzaquarium

Als Behälter für ein Sandbad können zum Beispiel:

  • Bonbongläser aus Glas,
  • kleine Aquarien (30*20),
  • Tonschalen (Fressnäpfe für Hunde und Katzen aus dem Zoohandel) oder Blumentopfuntersetzer,
  • Metallnäpfe für Hunde oder Katzen sowie
  • tiefe Teller oder Müslischalen verwendet werden.

Wenn Sie das Sandbad in den Käfig stellen, sollten Sie darauf achten, dass die Maus es nicht unterbuddeln können, da das Sandbad die Maus sonst erschlagen könnte.

Sandra Thees 02.11.2006 23:23.

 
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rennmaus/sandbad.txt · Zuletzt geändert: 2014/08/30 14:47 von punkratz
 
 
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