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Kokosfaserhumus

Kokosblock vor dem Quellen

Aus den Fasern von Kokosnüssen wird der so genannte Kokos(faser)humus hergestellt. Andere Bezeichungen sind Terrarium-Humus, Kokoserde oder Terrarientorf.

Im Handel (Zoofachhandlungen/Online-Shops mit Terraristik-Bereich) gibt es Kokos(faser)humus als trockene, gepresste Ziegel („Humus Brick“, „Coco Brick“ o.ä.) zu kaufen, die, wenn man sie einige Stunden in Wasser legt, enorm aufquellen. Das entstehende lockere, erdähnliche Substrat erfreut sich in der Terraristik als Bodengrund großer Beliebtheit, da es auch gut Feuchtigkeit speichert.
Für Nager ist Kokosfaserhumus prinzipiell aus genau diesem Grund nicht optimal: Bleibt er feucht, können die Tiere sich erkälten. Daher sollte er nach dem Quellen wieder weitgehend getrocknet (allerdings auch nicht staubtrocken, da er dann Nase und Atemwege verkleben kann) werden oder von Vornherein nur wenig quellen. Als dauerhafter Bodengrund ist er daher auch - gerade für Farbmäuse - nicht geeignet, kann aber hin und wieder als zusätzlicher „Buddelspaß“ angeboten werden. Wichtig dabei ist, den Humus bald wieder aus dem Käfig zu entsorgen, da er meist die umgebende Streu anfeuchtet. Deshalb kann man den Humus auch in einer Extra-Schale für kurze Zeit anbieten. gequollener Terrarienhumus

Moonshadow 10.04.2007 11:00.


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