Häuschen

:farbmaus:haeuser.jpg Häuser für Nagetiere werden vom Zoofachhandel in allen Größen, Farben, Materialien und Formen angeboten. Allerdings können neben den handelsüblichen Häusern auch Nester, Körbe, Blumentöpfe oder hohle Tonfiguren als Häuschen umfunktioniert werden.

:!: Als Grundregel gilt: Pro Maus ein Haus, damit sich im Notfall jedes Tier in ein eigenes Haus zurückziehen kann. Gerade bei großen Gruppen werden gerne mal die Schlafstätten gewechselt, sofern die sich nicht mitten im Streu befinden.

Ansprüche an ein Haus

Haus mit Weidenbrückendach Egal wie ein Häuschen aussieht, es sollte so gebaut sein, dass sich darin keine Wärme oder Kondenswasser stauen kann und das Haus womöglich schimmelt. Feuchtigkeit und Schimmel können zu Erkrankungen der Mäuse führen, daher empfiehlt es sich ein Haus ohne Boden zu nehmen.
Desweiteren sollten die Mäuse es ohne Gefahr annagen können, also behandelte Häuser (wenn nicht klar ist mit was sie behandelt wurden), buntbemalte Häuser (wenn nicht klar ist um welche Farbe es sich handelt) oder Häuser aus Plastik haben nichts im Käfig verloren.
Außerdem sollte das Haus angemessen der Gruppengröße ausgesucht werden, größere Gruppen brauchen viel mehr Platz in ihren Häuschen als kleinere.

Häuser kann man natürlich auch selber bauen.

Um die Häuser leicht und schnell reinigen zu können, empfiehlt es sich sie mit ungiftigem Lack zu streichen und gut trocknen und auslüften zu lassen.
Wichtig: Häuser sollten erst vollkommen getrocknet zurück in das Heim gestellt werden, da sie sonst anfangen können zu schimmeln. (Gerade bei Aquarien besteht diese Gefahr.)
Am besten dazu das Haus nach dem abwaschen für 30 Minuten in einen 100 Grad warmen Ofen stellen.

Sandra Thees 18.05.2006 17:32.


stachelmaus/haeuser.txt · Zuletzt geändert: 2019/02/28 10:30 (Externe Bearbeitung)